Warum ich mit über 60 noch einmal angefangen habe, Neues zu lernen
Ich habe mich eigentlich schon immer für Zahlen interessiert. Und auch Computer haben mich schon früh neugierig gemacht – vielleicht auch ein bisschen deshalb, weil ich den Anschluss an unsere Kinder nicht verlieren wollte.
Während sie ganz selbstverständlich mit neuen Geräten, Programmen und später Smartphones umgingen, wollte ich wenigstens verstehen, wovon sie reden. Ich musste nicht alles können – aber ich wollte auch nicht irgendwann dasitzen und denken: Keine Ahnung, macht ihr mal.
Mit der Zeit wurde unsere Welt immer digitaler. Und irgendwann begegneten mir auch Begriffe wie Kryptowährungen, Forex, Trading und digitale Finanzmärkte.
Da war meine Neugier wieder da: Was steckt eigentlich dahinter?
Also habe ich angefangen, mich damit zu beschäftigen. Nicht, weil ich plötzlich Finanzexpertin werden wollte, sondern weil ich Dinge gern selbst verstehe, bevor ich mir eine Meinung darüber bilde.
Warum gerade jetzt?
Inzwischen rückt für mich der Ruhestand näher. Eigentlich ein schöner Gedanke – mehr Zeit, mehr Freiheit und vielleicht endlich weniger nach dem Dienstplan leben.
Gleichzeitig habe ich mir aber auch die Frage gestellt: Wie möchte ich in ein paar Jahren leben – und welche finanziellen Möglichkeiten habe ich dann?
Mir ist bewusst, dass meine Rente allein wahrscheinlich nicht für all das reichen wird, was ich mir für mein Leben wünsche. Das war einer der Gründe, warum ich angefangen habe, mich auch mit neuen Möglichkeiten zu beschäftigen.
Dabei bin ich auf die Welt des Tradings gestoßen. Anfangs waren da vor allem jede Menge Fragezeichen. Charts, Kerzen, Entry, Stop-Loss, Forex … ich verstand ungefähr so viel wie beim ersten Blick in die Bedienungsanleitung eines neuen Smartphones. 😉
Aber genau das hat meinen Ehrgeiz geweckt.
Ich wollte nicht einfach glauben, was andere darüber erzählen. Ich wollte verstehen, wie es funktioniert.
Warum ich meinen Weg mit euch teile
Je mehr ich mich mit der digitalen Finanzwelt beschäftige, desto häufiger denke ich: Warum wird das eigentlich immer so kompliziert erklärt?
Viele Menschen in unserer Generation sind durchaus neugierig. Aber sobald mit Fachbegriffen, englischen Abkürzungen und komplizierten Charts um sich geworfen wird, ist die erste Reaktion schnell: „Das ist nichts mehr für mich.“
Genau das möchte ich mit Digital ab 60+ ändern.
Ich möchte euch auf meinem eigenen Lernweg mitnehmen, erzählen, was ich schon verstanden habe – und genauso offen, was noch nicht. Ohne mich als Expertin darzustellen und ohne euch zu erzählen, was ihr mit eurem Geld machen sollt.
Denn vielleicht müssen wir gar nicht alles sofort können. Vielleicht müssen wir uns einfach nur trauen, wieder Anfänger zu sein.
Neugier hat kein Verfallsdatum.
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